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Psychopharmakotherapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Schwerpunkt: Psychostimulantien - Medikamente zur ADHS-Behandlung

Von Thorsten Löll

Warum das Thema?

  • Therapie soll alle Möglichkeiten umfassen, einem psychisch erkrankten Menschen zu helfen. Eine Möglichkeit sind pharmakologische Behandlungsansätze, wobei diese nie ein Problem gänzlich lösen: Keine Pille löst Probleme, aber helfen kann sie trotzdem.
  •  Pharmakotherapie muss immer kritisch in Abwägung von Nutzen und Risiko erfolgen. Das gilt für ihre Anwendung, aber eben auch für ihre Ablehnung.
  • Pharmakotherapie ist stigmatisiert und macht Angst.
  • Information und Erfahrung mindern Angst und fördern Compliance – bei Patienten, Eltern und Behandlern.

Typische Vorurteile

Psychopharmaka

  • … stellen nur ruhig.
  •  … machen abhängig.
  • … sind keine richtige Therapie.
  •  … sollte man Kindern nie geben.

Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter

  • ADHS
  • Depressive Störungen
  • Bipolare Störungen
  • Schizophrenie und schizoaffektive Psychose
  • Angststörungen
  • Tic-Störungen
  • Tiefgreifende Entwicklungsstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Störungen des Sozialverhaltens

 

 

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